Respect body language – RBL – System

Meine gewaltfreie Trainingsmethode :

Das RBL System

Respect body language –

Brustgeschirr statt Halsband & lockere Leine

 

Im Training mit Hunden ist es wichtig, die Grundlage und Wirkung verschiedener Körpersignale zu verstehen !

Durch bewusste Wahrnehmung der eigenen Körpersprache und erlernen der Bedeutung der Körpersprache der Hunde  kommt es zu einem richtigen Dialog mit dem Hund.

 

Gewaltfreies Training durch 2-seitige Kommunikation!

=> Gewaltfreie Kommunikation

Technik : Brustgeschirr  (gut angepasst, kein Einschneiden) und lockere Leine  (3 oder 5 Meter  Schleppleinen)

Methodik : Auf der Basis von Vertrauen & Verständnis  kann Sicherheit,Orientierung & Führung erfolgreich aufgebaut werden!

Vertrauen: man geht auf die Bedürfnisse des Hundes ein

-Weder ein Mensch, noch ein Hund muss irgendjemandem von vornherein vertrauen.

Vertrauen muss man sich erarbeiten ! –

Verständnis:

1) man lernt die Körpersprache des Hundes – Calming Signals- zu deuten und im Idealfall teils selbst anzuwenden. ( d.h nicht dass man jetzt Hunde zur Begrüßung am Hintern beschnuppern soll, aber dass man versteht welche Bewegungen die wir Menschen gerne ausführen, in der Hundewelt Stress oder sogar Bedrohung bedeuten bzw welche hilfreichen Verhaltensweisen wir für unsere Zusammenarbeit übernehmen können z.b Splitten )

2) man respektiert die Ausdrucksmöglichkeiten der Hunde in Form ihrer Körpersprache als Kommunikationsmittel und geht auf die Calming Signals ein d.h. man kommuniziert von nun an auf einer Zweiseitigen gewaltfreien Ebene, die es einem ermöglicht:

– >genau zu bemerken, ob man vom Hund verstanden wurde, d.h ob man sich selbst deutlich ausgedrückt hat ( Hunde wollen von Natur aus folgen, traurigerweise wissen sie meist nicht genau was der Mensch von ihnen will )

– >auf die Antwort des Hundes einzugehen.

– >dass der Hund endlich die Chance hat sich verstanden zu fühlen, seinem Menschen und seiner Umgebung zu vertrauen.

– >dass der  Hund den Menschen deutlich versteht , um wie vom Menschen verlangt reagieren zu können.

– >eine funktionierende, fliessende Kommunikation und eine vertrauensvolle, harmonische Mensch-Hund Beziehung zu erleben.

– >wahre Freundschaft auf gleicher Ebene

MAN KANN NICHT NICHT KOMMUNIZIEREN ! (Paul Watzlawick)

99% der Körpersprache der Hunde ist Konfliktvermeidung . Diese Beschwichtigungssignalen, werden auch CALMING Signals genannt :

Hier einige Hinweise auf mögliche Stress-Belastung: Beruhigungs- und Distanz-Signale:

Kopf abwenden
Hyperventilieren
Hecheln
Augen wandern
Blick verkürzen
Blinzeln
Gegenstand fixieren
Augen flackern/aufgerissen
Nase lecken
Nase tropft
Körper abwenden
Stereotypien
„Überall und Nirgendwo“
„Black out-Verhalten“
Erstarren
Slow-Motion
Zittern
Schütteln
Wedeln- kann positiven und negative Stress bedeuten!!
Pendeln

Hinlegen
Gähnen
Penis ausschachten
Bogen gehen
Bogen schnüffeln
Winseln
Backen aufplustern
Körperpflege übertreiben
Vorderkörpertiefstellung
Sich kratzen
Körper-/Maulgeruch
Freßsucht
Splitten
Futterverweigerung
Pfote heben
Koten (häufig Durchfall)
Kot fressen
Urinieren
Markieren
Zerstörungs“wut“
Pfote heben

Alternativhandlung
(z.b Wasserschüssel austrinken)
Hinsetzen
Überreaktion
Fell aufstellen
Schweißpfoten
Juveniles Verhalten
In die Leine beißen
Lächeln
Aufreiten
Bellen (schrill,hoch)
Abwehrhaltung
Knurren
Nase kräuseln
Fletschen
Drohhaltung
Bellen (tief)
Zähneklappern
Schnappen
Beißen

,,Obwohl der Mensch mit der Gabe der Sprache gesegnet ist, nutzt er sie zum größten Teil ohne Sinn und falsch. Tiere haben nur eine reduzierte Sprache, setzen sie aber nützlich und ehrlich ein; und ein geringes, aber wahres Wissen ist besser als eine große Lüge. “ Leonardo da Vinci